Einmal in der Woche zum Austausch treffen?

Zahlreiche Studien belegen die weitreichenden Auswirkungen, die die Schließung oder die Einschränkung von Schule, Sportmöglichkeiten, Jugendtreffs, Jugendhilfe, Vereine, Freizeiten usw. für Kinder und Jugendliche haben: Es geht darum Kinder und Jugendliche in der Pandemie besser zu unterstützen.
31. März 2021

Jedes dritte Kind zeigt psychische Auffälligkeiten, jeder zweite Jugendliche hat Zukunftsängste. Die schleswig-holsteinische Regierungskoalition gibt vor, die Situation für Kinder und Jugendliche in der Pandemie verbessern zu wollen. Sie schlägt vor, dass künftig zwischen epidemioligischen und sozialen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen abgewogen werden solle und kommt zu dem Schluss, dass Jugendlichen ermöglicht werden solle, sich einmal in der Woche untereinander austauschen zu können. Für Dr. Frank Brodehl (LKR) belegt dieses Beispiel, wie realitätsfern und abgehoben man in weiten Teilen von CDU, FDP und Grünen inzwischen ist, denn Kindern und Jugendlichen brauchen nach über einem Jahr der Einschränkungen keine wöchentlichen Treffen zum Austauschen, sondern Normalität!


So wichtig ein effektiverer Covid-19-Schutz von älteren und vorerkrankten Mitbürgern vor allem in Krankenhäusern und Heimen wäre, so wichtig bleibt die Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen, gerade wenn es um Kinder und Jugendliche geht!