Deutschland setzt auf "Weiter so!"

Kiel, 26. April 2021: Dr. Frank Brodehl zur Fortführung und zur Verschärfung der deutschen Lockdown-Maßnahmen: Was hier anläuft, muss als Dauer-lockdown bezeichnet werden!
26. Apr. 2021

In Deutschland bleiben auch künftig große Teile unserer Grundrechte auf Basis einer unwissenschaftlichen und undifferenzierten Orientierung am Inzidenzwert massiv eingeschränkt. Mit Hilfe der neuen bundeseinheitlichen Corona-Notbremse wird dieser Weg nun abermals ausgebaut. Andere Staaten ziehen währenddessen völlig andere Schlüsse aus den negativen Erfahrungen mit den bisherigen Lockdown-Maßnahmen. Hierzu erklärt Dr. Frank Brodehl:

 

„Wie man selbst trotz steigender 7-Tage-Inzidenz Wege aus dem Lockdown finden kann, zeigen unsere europäischen Nachbarn. Im Nachfolgenden ein paar best-practice-Beispiele.

 

·         Frankreich: Eine an die Inzidenzzahlen gekoppelte Schulschließung lehnt man ab und begründet dies mit dem Vorrang des Rechts auf Bildung über den Infektionsschutz.

·         In den Niederlanden ist man bereit, trotz zunehmenden Infektionsgeschehens Einschränkungen zurückzunehmen, weil man dies als „kalkulierbares Risiko“ einstuft und Niederländer insgesamt immer weniger bereit sind, auf ihre Freiheiten zu verzichten.

Auch Österreich geht mit einem “Öffnungsgipfel“ wie die Schweiz aus dem Lockdown heraus.  Die deutsche Bundesregierung und die Bundesländer hingegen schicken uns mit willkürlich festgelegten Inzidenzwerten in einen weiteren Endlos-Lockdown. Tatsächlich angebracht wären hingegen sowohl ein Blick über die Ländergrenzen als auch eine realistische Auswertung der Wirkung der bisherigen Lockdown-Maßnahmen. Wer weder das eine noch das andere tut, dem unterstelle ich, dass er unser Land in einen Dauerlockdown führen will. Mit mir ist das nicht zu machen.“